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Red Bull «The Illume»: Aktionsfotografie Contest der Superlativen.

14. Aug.
3 Min. Lesezeit

Mit «The Illume» organisiert Red Bull alle drei Jahre einen weltweit spektakulären und gleichermassen renommierten Aktionsfotografie-Wettbewerb. Dieses Jahr habe ich an diesem Contest teilgenommen. Die Bildauswahl stelle ich hier vor.


Red Bull Illume

Red Bull Illume ist der weltweit größte und bedeutendste Wettbewerb für Adventure- und Actionsport-Fotografie. Er zeichnet alle drei Jahre die spektakulärsten und kreativsten Bilder aus, die den Lifestyle, die Kultur und die Leidenschaft hinter den Aufnahmen sowie den Menschen im Einklang mit den Elementen zeigen.

Mit folgenden Bildern von unterschiedlichen Shooting-Locations und Konstellationen, nahm ich an diesem internationalen Aktionsfotografie Contest teil.


Schloss Waldegg als Bühne für modernes Breaking

In den geschichtsträchtigen Räumen von Schloss Waldegg bei Solothurn, setzen sich B-Girl Matamiyu aus Indonesien und B-Girl Adeline aus Kanada trotz ihrer jugendlichen Jahre gekonnt in Szene: mit schnellen Footworks, Powermoves und ausdrucksstarken Freeze-Positionen. Als Betrachter gerät man ins Staunen: ob den Räumlichkeiten und den artistischen Einlagen der beiden B-Girls.



Ausserhalb des Schlosses geht es mit ungläubigen Blicken gleich weiter. Doch diesemal überträgt sich das Staunen auf die Gesichter der beiden B-Girls, als sie auf Bboy Alvin aus Kolumbien treffen. Zwar ist Alvin eine Generation älter als Matamiyu und Adeline, fliegt aber weiterhin durch die Luft, als wäre es das Leichteste der Welt. Und schliesslich war er Weltmeister 2019 in Power Moves. Er versteht sein nach wie vor, mit kraftvollen Moves zu überzeugen.


B-Girl Matamyiu, B-Girl Adeline und BBoy Alvin in der Baum-Allee vor dem Schloss Waldegg bei Solothurn. Einreichung für den Red Bull Illume Actionsport-Fotowettbewerb.

Auch Bboy Mascot aus Brasilien und Bboy Nana aus Taiwan zeigen sich trotz historischer Kulisse äussert «cool»: schnell mal einen Rückwärtssalto über seinen Partner, ohne einzuwärmen - für Mascot kein Ding. Gekonnt ist gekonnt. In der selben Szenerie demonstriert Bboy Sucio kurze Zeit später im Einhandstand eindrücklich, wie viel Präzision und Kontrolle hinter diesem Sport stecken.

BBoy Mascot (Airborne) und Bboy Nana auf der Galerie im Schloss Waldegg in Solothurn. Einreichung für den Red Bull Illume Actionsport-Fotowettbewerb.
BBoy Sucio auf der Galerie im Schloss Waldegg in Solothurn. Einreichung für den Red Bull Illume Actionsport-Fotowettbewerb.

Kunstmuseum Solothurn: in doppelter Hinsicht kulturell

Breaking und bildende Kunst im Kunstmuseum Solothurn verschmelzen in der folgen Szene zu einer aussergewöhnlichen Szenerie. Zwischen den Werken von Ferdinand Hodler zeigt Bboy Lil Amok, zweifacher Weltmeister und Weltrekordhalter für seine Airflares, einer seiner spektakulären Power Moves.

Breakdancer Bboy Lil Amok (zweifacher Weltmeister und Weltrekordhalter für Airflares) im Kunstmuseun Solothurn zwischen Werken von Ferdinand Hodler.

Beton-Bühne Part I: Attisholz Areal Solothurn

Wo einst überdimensionale Maschinen den Takt angaben, übernimmt Bboy Mascot das Zepter. In der alten Industriehalle auf dem Attisholz-Areal schwebt Mascot horizontal durch den Raum. Lraftvoll und scheinbar mühelos.


BBoy Mascot in einer alten Industriehalle auf dem Attisholz-Areal in Solothurn. Einreichung für den Red Bull Illume Actionsport-Fotowettbewerb.

Beton-Bühne Part II: Pilatus Arena Luzern

In der Pilatus Arena in Kriens demonstriert Bboy Mauricio aus Brasilien, Weltrekordhalter und gefragter internationaler Artist, was es heisst, zwischen Absprung und Landung zu existieren - und ganz egal, ob dies kopfüber voran ist. Von dieser Performance angespornt, lässt sich Bboy Mascot auf einen eindrücklichen Flug über den knallharten Betonboden der Arena verleiten, mit einem sanften Lächeln auf den Lippen.

BBoy Dr Hill aus Mexiko-Stadt und BBoy Skyline aus der Schweiz beweisen derweil, dass echte Verbindung keine gemeinsame Sprache braucht. Nur Leidenschaft.



Unter Wasser – Stille Choreografie im Ionischen Meer

Im ionischen Meer vor der Küste von Gallipoli, verliert Zeit ihre Bedeutung. Keine Zuschauer, keine Ziellinie, kein Applaus: nur der eigene Atem gibt den Takt vor. Zwei junge Frauen aus Bern, eine ambiotionierte Leichtathletin und eine begabte Musikerin tauchen in eine Welt ein, in der jede Bewegung neu gedacht werden muss. Das Wasser ist hier nicht Kulisse, sondern Choreograf: unberechenbar, kraftvoll, von faszinierender Schönheit. Licht, Wasser und Körper verschmelzen zu einer stillen Komposition, die nur unter der Oberfläche existiert.




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